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wissermaßen den Bewegungen eines Thieres glichen, weil sie eine genaue Beziehung auf einen offenbaren Gegenstand hatten und sich pünktlich nach allen seinen Aenderungen richteten.“ „Die also verfertigte Lampe nahm die Gestalt auf vorstehendem Kupfer an, wo t den schrägen Trog für den festen Talg vorstellt, p die Pfanne, worein der schmelzende Talg tröpfelt und welche die Schnautze enthält, f die Flamme und die Schnauze, r das perpendikuläre Stück Blech, welches die Unterlage der Pfanne trägt, b der Wagbalken, der sich auf seinem Mittelpunkte in dem Gestelle s mit Leichtigkeit bewegt und durch ein Scharnier mit r verbunden ist; c der Parallel Arm, welcher r in einer perpendikulären und mithin die gedachte Unterlage in einer horizontalen Richtung hält; w das Gegengewicht, welches sich am Ende von b an einer Schraube bewegt. Als die kalte Witterung eintrat, sah ich, daß ich noch einem Nachtheile abhelfen müsse, den ich nicht vorausgesehen hatte. Der herabtropfende Talg nahm die Gestalt eines Eißzapfens an, verband die Pfanne mit dem Troge und verhinderte die Bewegung der ersteren. Da es mühsam war, den Talg, wenn er gerann, abzubrechen, so ergriff ich folgendes Mittel, das gerinnen zu hindern. Es wurde ein kleiner länglicher Schieber, eben so breit als der Trog, unter demselben angebracht und das Ende des Schiebers in Form eines Winkels abgespitzt, damit der geschmolzene Talg von Einem Punkte tropfen möchte; vermittelst des Drahtes c konnte man ihn hin und her bewegen. Durch diesen Schieber ist man im Stande den Tropfen so nahe bey der Flamme als man will herabfallen zu lassen und das Gerinnen wird dadurch verhindert. In der Folge ließ ich noch eine Art von

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