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Bensley den Druď ibernominen hat. Format: Iin: perialquarto. Das Werk wird aus 36 Nummern be: ftehen, deren jede ein Schauspiel mit zwey Kupfern enthalt. Beym Abliefern jeder Nummer bezahlt man Eine Guinee. Alle zwey Monate erscheint eine Num. : mer, bis das Werk vollendet ist. Wer sich meldet,

kann Eremplare auf vorzuiglicheres Papier und Fros beabdrücke der Kupfer zu anderthalb Guineen fiir jede Nummer haben. In der Ablieferung wird die Folge der Unterzeid neten genau beobachtet. Zulezt werden eine Rebensbeschreibung und ein Bildniß des Verfass sers beygefügt. Man kann unterzeidnen entweder bey Heath No... 15. Rufielplace, Fibroníquare ober beym Buchhåudler Robinson in Paternosterkow.

Manche Leier werden hier gern einen Auszug aus dem Prospectus eines wichtigen Werks fiir die englis fde Sprache uberlaufen. Wir Fetzen den ganzen Titel her: „Auf Subscription soll in zwey Quartbånden

herauskommen Linguæ Anglicanæ veteris The-„saurus oder ein Glossariuin der alten eeglischen „Sprache in zwey Theilen, wovon der erste die Pro: ,,vinzialismen oder alte Worte enthalten soll, welibe „lidh noch in den verschiednien Dialecten der Provinz „jen finden; und der zweyte diejenigen alten Morte, „welche auch sogar in den Provinzen nicht mehr voru ,,kommen, sondern blos in alten englisden ind idet: „tischen Schriftstellern zu finden sind: Ein Supple: „ment zu Dr. Johnsons Wörterbud) und ein Werk, „welches in Verbindnng mit dem angeführten eine voll: „ständige Uebersidyt der ganzen englisden Spradie „gewähren soll; von Jonathan Boucher, Prediger in „Epsom.“ Er hat ganzer zehn Jahre lang alle Ma.

terialien dazu gesammelt, die er erhalten konnte. Man roll hier nicht allein ein troknes Wörterverzeich: niß wie in den fericis, sondern liberall, wo der Ort dazu ist, ardiologische Bemerkungen und Anecdoteu liber Diát, Kleidung, Gebäude, Beschäftigungen, Feldverguigungen und Zeitkurzungeri, ftådtisdie Ver: fügungen, Redytóausdricke, religiöse Gebråudie und Nahmen von Personen, Patzen und Volksgebräuden findenr. Der Verfasser ist durdaus bemiiht gewesen zu zeigen, daß die Kenntniß der Worte ein eben so kurzer als zuverlåfiger Weg ist, sich eine Kenntniß von Sachen zu erwerben. Mitunter werden literaris sche Bemerkungen und Urtheile iiber schwere und dunkle Stellen in alten Englisden und Schottischen Geschidyt: schreibern und Dichtern, und nicht wenige über die heilige Schrift selbst, eingewebt. Seinem Prospectus zufolge ist er mit den besten Hilfømitteln versehen ge: weseit, und spricht von den „vielen Verpflichtungen, „welche die Brittische Philologen den deutschen und „nordischen Gelehrten (duldig find." . Er hat zwey Artikel als Probe beygefügt, woraus weitläuftige Be: lesenheit hervorleuchtet. In der Einleitung will er eine Untersuchung iiber den Ursprung, das Wesen und die Geschichte der Dialecte, wie auch iiber die Wich: tigkeit uns den Nutzen der Etymologie anstellen. Fer: ner wird sein Werk ausier einein vollständigen Glossa: rium aller Dialecte des Königreid)s eine grosse und ausführliche Sammlung aller abgekommenen Worte enthalten, von Robert von Gloucester an bis auf Shafspeare. Er erwähnt noch andre für den PhiloIngen interessante Vorzüge, die er seinem mühsamen Werke zu geben wünscht. Man liest mit Theilnahine,

daß er eine zahlreiche Familie hat, und fein Manus script, das grossentheils völlig zum Druc fertig ist, nicht eher der Preise übergeben darf, als bis er eine hinlingliche Anzahl von Subscribenten findet. Subscriptionspreis vier Guineen, welche bey Abliefe: rung des Werks bezahlt werden. Er will wenig oder gar keine Abdrüde ausser den bestellten machen lassen. Alle fonduer Buchhändler nehmen Subscription an. Liebhaber der philologischen Gelehrsamkeit werden den ganzen Prospectus, der einen Bogen füllt, mit unge: wöhnlichem Interesse lesen. Man findet ihn am Ende des gentleman's magazine Febr. 1802.

Es kommt zu Anfange des Mirz eine neue Zeitung unter dem Nahmen der Pflug oder die Landbau: „zeitung“ (the plough or agricultural gazette) heraus, in welcher ausser den gewöhnlichen Neuigkeis ten besonders auf alles mögliche, was den Agerbau betrift, Rúfsicht genommen werden soll.

ngber, ein Mittet wider das Podagra. Im Orakel vom 20. Januar hat ein Herr Stonehouse einen Brief einrúden lafien, wovon mandem ein Aug. gug angenehm renn wird: – „Vor einem Jahre bekam ich das Podagra sehr stark, und da id) hörte, daß Sir Joseph Banks durch den Gebrauch des Ingbers Erleichterung in dieser schmerzhaften Krant: heit gefunden håtte, lo bat ich einen Freund, debwe: gen an Sir Joseph zu schreiben. Seine Antwort Ipar wie folget:

„Sir Joseph Banks hat nun schon über ein Jahr lang alle Morgen zwen gehånfte Theelöffel voll pula verisirten Ingber in einem Nüssel Milch mit Brod ges tocht und mit Zucker verfußt, zum Frühstic genoss

Pen; der Ingber wiegt zwey bis drey Drachmen. Ang fänglich hielt es schwer, diese Quantitat hinunter zu bringen, wenn der Ingber gut war: er richtete sich dann in Ansehung der Menge nach der Wirkung, die der Ingver auf seinen Magen äußerte. Bekam er deu Schluchzen (oder Schluken) darauf, so war es ein Beweis, daß die Dosis zu groß gewesen war. Manchmal verursachte es eine Dursurie, allein diese vergieng, ohne libele Folgen nach fich zu laffen. Sie Joseph hat es noch nicht nöthig gefunden, die Gabe zu vergrößern; aber jezt bedient er sich eines grobes ren Pulvers, als zuvor, weil sich das leidster mit der Milch vermischt, und vielleicht mehr Wirkung thut, als fein gepulverter Ingber. Seitdem er dies fes Fruhstuk gemåhlt hat, ist er zwar einmal vom Podagra befallen worden, aber es grif weder seinen Kopf, seine Penden noch seinen Magen an, und wihrte uur siebzehn bis aditzehu Tage, da hingegeu der lezte Anfall, den er vor dem Gebrauch des Ingbers, hatte, seinen Kopf: Magen und Londen angrif, imb ab und zu von Ende Octobers bis fruuar dauer, te. Sir Josephs Puls pflegte unter Fünf bis sechs Schlagen einmal zu ftoken, jezt ist er ganz ordentlich und ist es seit mehreren Monaten gewesen. Lord Rivers hat seit mehr als drenßig Jahren ingber in großen Gaben eingenommen; er ist jezt über acht: zig Jahr alt, und ein gesunder, gerader Greis.“ So weit Sir Joseph Banks. Ich wiinsdite, er båtte sich umstindlicher erklärt. Fuden fieng ich sogleich an, fein pulverisirten Ingber zu brauchen, obschon in viel geringerer Quantitåt, da Sir Jos seph's Gabe, wie er selbst sagt, zu start für ihr

fchien und er eine bessere Natur hat als ich. Ich machte also den Anfang etwa mit einer Dradıme des Tages, welches genug für mich war, da ich zus weilen eine Erhizung davon verspürte, welches die ganze unmittelbare Wirkung war, die ich je fühlte. Jedoch mag diese Quantitåt fiir viele Constitutionen zu klein seyn. Ich muß jezt die guten Folgen erzåh, len, die das Einnehmen des Ingbers an mir dusert. Idy bin so eben von einem kleinen Anfall des Podas gra genesen, das mich nur etwa drei Wochen zwang, die Stube zu huten. Blod meine Füße wurden anges gefochten, und zwar so unbedeutend, daß ich weder eine Stunde Schlaf, noch meinen gewöhnlichen Ape petit verlor, nusgenommen, was mir deswegen abging, weil ich mir meine übliche Bewegung nicht machen konnte. Denen, die eben diesen Versuch zu machen wiinichen, wollte id) in fo fern Vorsicht anra: then, daß fie fich vorher mit einem Arzte besprächen, besonders wenn sie Grund haben zu glauben, daß ihre Natur Kranficiten unterworfen ist, welche viel teicht den Gebraud), des jngbers verbieten. Man kanu nun fragen: wie viel hat der Ingber bergetra: tragen, diesen lezten Parornsmus zu mildern? Ich kann blos antworten, DnB dies eine treue Erzählung ist, die jeden in den Stand lezen wird, selbst zu urtheilen.

i A. Stenhouse. Holden 8 neuer drevjáhriger Addreßfalender von London. Alle Ausländer, die in dem Falle find mit dieser grossen Stadt 311 correspondiren, befinden fich zuweilen in ausnehmender Verlegenheit wegen eis nes guten Addreßbuchez, dergleichen z. B. das Hamburger ist. Es ist wahr, man drukt in Lons

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