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*) Es ist unmöglich sich hierben nicht an die vertrefflichen Briefe zu erinern, die der große Lichtenberg im I. 1775 aus Fondcn an Bsie schrieb. Es traf sich sehr seltsam, daß er sich in der Geferte des Opernhauses mit Mistreß 9 bi'adon zusammenfand, welche, wie er, die Signora Gabrieli hören wollte, sich aber vermummt hatte. Er suchte sein bestes Enalsch zusammen, um ein Gespräch anzutnupfen: aber der eindringende Menschenhaufen zerschnitt es; s. dessen aus erlesene Schriften, Baireuth 18oo. S. 148. – Ebendaselbst S. 138 nentt er die Mistref Adinadon eine in mehr als einer Rätscht so merkwürdia? Frau, daß er Boien leicht ein kleines Werk darüber schreiben könnte. „Und", sezt er hinzu, „hätte ich Ihnen durch eine solche Sort die Talente diesern wohnlicken *.e aenau entwieft, so würde ich, glauben Sie mir, stolter dar of senn, als auf irgend ein approbirtes Werk in diesem Fache." Die hierauf folgende Schilderung hat die geheime Magie, welche Lichtenberg in alle seine Worte :1 legen wute. Von An;uge der Mrs A. saat er: der Eclitt er Kleidung, und ihr Kopfpuz ist jederzeit in grösen Geschmafe; sie tritt daher selten auf das Ceater, daß nicht die Mode der feinen Welt hinter ihr herträte.

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